Die BO Milch beschliesst 4 Rp. Richtpreiserhöhung für A-Milch
28.08.2026
Die Vorstandssitzung der BO Milch vom 27. August 2026 stand im Zeichen des Trockenheitssommers. Der Vorstand hat entschieden, den A-Richtpreis für das vierte Quartal 2026 ausserordentlich um 4 Rappen anzuheben. Zudem wird sich die BO Milch mit aller Kraft dafür einsetzen, dass im Rahmen eines Nachtragskredits für ein halbes Jahr die Zulage für Verkehrsmilch ebenfalls um 4 Rappen angehoben wird. Der Vorstand hat im Weiteren beschlossen, auf den 1. Januar 2027 einen Klimarappen einzuführen, um damit Massnahmen der Milchproduzenten zum Klimaschutz mitzufinanzieren.
Klimarechner für Schweizer Milch lanciert
06.07.2026
Die Branchenorganisation Milch stellt seit dem 1. Juli 2026 auf barto einen Klimarechner für Schweizer Milchproduktionsbetriebe bereit. Das Modul berechnet den Treibhausgas-Fussabdruck der Milch und zeigt die Wirkung möglicher betrieblicher Anpassungen auf.
Lage auf dem Milchmarkt bleibt angespannt
22.05.2026
Der Vorstand der BO Milch hat sich am 20. Mai mit der aktuellen Lage auf dem Milchmarkt auseinandergesetzt. Wegen den nach wie vor hohen Milch-einlieferungen und hohen Gehalten bleibt die Lage angespannt. Weitere Butterexporte sind nötig. Zudem hat er entschieden, dass der Klimarechner BOM für eine befristete Testphase von interessierten Unternehmen ab dem 1. Juli 2026 genutzt werden kann.
Die Migros ist wieder Mitglied bei der BO Milch
03.04.2026
Der Vorstand der BO Milch hat Ende März dem Antrag der Migros auf einen Beitritt einstimmig zugestimmt. Damit ist die Migros wieder Mitglied bei der Branchenorganisation Milch. Die Migros war Gründungsmitglied der BO Milch und ist 2017 ausgetreten. Der jetzt erfolgte Wiedereintritt stärkt die Milchbranche. In Zukunft werden die Entscheide in der BO Milch unter Einbezug der Migros gefällt.
Der Vorstand zieht klare Schlüsse aus der aktuellen Situation
03.03.2026
Die Milcheinlieferungen lagen im Dezember und Januar bei bis 10 % über dem Vorjahr. Das im Januar gesetzte Marktsignal scheint nun aber Wirkung zu entfalten. Die extrem hohe Milchproduktion der vergangenen Wochen beginnt in diesen Tagen etwas zurückzugehen und nähert sich derzeit einem Plus von 5 %. Nach wie vor sind die Einlieferungen über den im normalen Markt absetzbaren Mengen, sodass der Vorstand an seiner Sitzung vom 25. Februar sich für eine weitere Reguliermenge entschieden hat. Zu den bereits beschlossenen 3530 t Butterexporten kommen noch 1325 t dazu.