Ein unverständlicher Entscheid!

04.11.2021

Der Entscheid des Bundesrates, die Verkäsungszulage auf 2022 von 15 auf 14 Rappen je Kilogramm Milch zu senken, ruft bei SMP, FROMARTE , VMI und BO Milch vehementes und einhelliges Unverständnis hervor. Dies führt zu einem Abbau des Grenzschutzes für die Milch, vernichtet im gröberen Umfang Wertschöpfung am Markt und setzt das Preisgefüge unter Druck. Der Bundesrat versteckt sich dabei gleichzeitig mit äusserst fragwürdigen Argumenten hinter dem „Willen des Parlamentes“. SMP, Fromarte, VMI und BO Milch fordern im Rahmen der Budgetdebatte für 2022 eine Korrektur im Parlament. Die Zulage für verkäste Milch muss zwingend auf der im Landwirtschaftsgesetz festgelegten Höhe von 15.0 Rappen bleiben.

BO Milch fordert eine Branchenlösung als GMF-Ersatz

27.08.2021

Der Vorstand der BO Milch hat an seiner Sitzung vom 26. August entschieden, für das vierte Quartal auf einen Teil des Einzugs für den Fonds Rohstoffverbilligung zu verzichten. Zudem hat der Vorstand bereits früher beschlossen, im Rahmen der Vernehmlassung zu den PaIv-Verordnungen eine eigene Branchenlösung als Ersatz für das GMF-Programm vorzuschlagen.

Delegierte der BO Milch stimmen Anpassungen im Reglement Standardvertrag und Segmentierung zu

02.07.2021

Die Delegiertenversammlung der Branchenorganisation Milch wurde Ende Juni auf schriftlichem Weg durchgeführt. Wichtige Entscheide gab es bei den Anpassungen im Reglement Standardvertrag und Segmentierung und beim Gesuch für die Erteilung einer Allgemeinverbindlichkeit dieses Regelwerks. Eine Statutenanpassung, mit der das Höchstalter für Vorstandsmitglieder flexibilisiert werden sollte, hat das notwendige Quorum nicht erreicht.

Schweizer Milchbranche sagt Nein zu den beiden extremen Agrarinitiativen

12.05.2021

Die BO Milch sagt zwei Mal Nein zu den extremen Agrarinitiativen, die am 13. Juni 2021 zur Abstimmung kommen. Sie stellen sowohl die Milchproduktion als auch die -verarbeitung vor grosse Probleme und führen primär zu mehr Importen. Der Sache für mehr Umweltschutz wäre nicht gedient.

BO Milch stellt Antrag für weitere Butterimporte

05.05.2021

Die Kommission Butterimporte der BO Milch hat in diesen Tagen die Marktlage bei der Butter analysiert. Sie hat eine gemeinsame Einschätzung zur zukünftigen Butter-, Milch-und Käseproduktion sowie der Butterverkäufe gemacht. Daraus folgt ein Buttermangel, der mit Importen gedeckt werden muss. Da sich die Kommission nicht auf ein konkretes Importgesuch einigen konnte, kommt aufgrund eines vereinbarten Mechanismus ein Gesuch im Umfang von 1000 t zum Tragen.

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