BOM Vorstand beschliesst reduzierten Einzug für Fonds für das vierte Quartal 2022

25.08.2022

Der Fonds Rohstoffverbilligung profitierte im ersten Halbjahr 2022 von den
hohen Preisen auf dem internationalen Milchmarkt. Der Vorstand der BO Milch
hat am 24. August in Kenntnis davon entschieden, befristet auf das vierte
Quartal den Einzug von 4,5 Rp. auf 2,5 Rp. pro Kilogramm nicht verkäste Milch
zu reduzieren.

Drohende Strom- und Gasmangellage

02.08.2022

Die Branchenorganisation Milch beobachtet die Entwicklungen im Energiesektor mit Sorge. Sollte es in den Wintermonaten zu einer Strom- und Gasmangellage kommen, sieht der Bund in seinem Massnahmenplan vor, die beiden Energieträger für Grossverbraucher zu kontingentieren oder in einer nächsten Stufe das Stromnetz für einige Stunden abzuschalten. Die BO Milch richtet sich mit einem Brief an die Bundesrätin Simonetta Sommaruga und den Bundesrat Guy Parmelin, die Grossverbraucher der Wertschöpfungskette Milch im Falle einer Strom- und Gasmangellage von einer Kontingentierung oder gar von der Abschaltung des Stromnetzes für einige Stunden auszunehmen.

BOM-Vorstand verlängert Regelung für Milcheiweiss-Stützung

27.05.2022

An der Sitzung vom 25. Mai 2022 beschloss der Vorstand der Branchenorganisation Milch (BOM) die Verlängerung der am 1. Januar 2021 eingeführten MPC-Box. Beim Branchenstandard Grüner Teppich will der Vorstand, dass die erste Phase aus technischen Überlegungen um vier Monate bis Ende 2023 verlängert wird. Weiter ist Manuel Hauser als neuer Vizepräsident gewählt worden.

Rindviehbranche nimmt Reduktion der Klimagasemissionen in Angriff

20.01.2022

Die Landwirtschaft verursacht 14 Prozent der Treibhausgasemissionen der Schweiz. Je nach Berechnung werden drei Viertel davon der Rindviehhaltung zugeschrieben. Um das Potenzial zur Senkung dieses Anteils bestmöglich auszuschöpfen, haben die beiden Branchenorganisationen Proviande und BO Milch die Beratungsorganisation Agridea damit beauftragt, die wirkungsvollsten Massnahmen aufzuzeigen. Nun liegen die Ergebnisse vor.

BO Milch stellt Antrag für 1000 t Butterimporte

27.12.2021

Die BO Milch hat beim BLW einen Antrag für 1000 t Butterimporte gestellt. Die für dieses Thema verantwortliche Kommission hat eine auf den aktuellen Daten basierende Einschätzung des Buttermarktes gemacht. Sie geht aufgrund der vorhandenen Parameter und unter Berücksichtigung der vorhandenen Lager für 2022 von einem Buttermanko im Umfang von 2700 t aus. Obwohl das Manko 2022 erst ab der zweiten Jahreshälfte zum Tragen kommt, beantragt die BO Milch eine Erhöhung des Importkontingents um 1000 t bereits ab Februar 2022. Indem die Importbutter regelmässig in den Markt fliesst, kann garantiert werden, dass die traditionellen Schweizer Marken «Floralp» und «Die Butter» ganzjährig mit Schweizer Butter hergestellt werden können. Der Entscheid für diesen Antrag fiel in der paritätisch zusammengesetzten Kommission Butterimporte der BO Milch einstimmig.

BO Milch fordert eine Branchenlösung als GMF-Ersatz

27.08.2021

Der Vorstand der BO Milch hat an seiner Sitzung vom 26. August entschieden, für das vierte Quartal auf einen Teil des Einzugs für den Fonds Rohstoffverbilligung zu verzichten. Zudem hat der Vorstand bereits früher beschlossen, im Rahmen der Vernehmlassung zu den PaIv-Verordnungen eine eigene Branchenlösung als Ersatz für das GMF-Programm vorzuschlagen.

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